RKV Denkendorf 1909 e. V.
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Radball-Drama in Hannover: Denkendorfs Aufstiegskrimi in die 2. Bundesliga mit Happy End

Hannover, 28. Juni 2025 – Es war ein Finale, das alles bot: Spannung, Drama, Rückschläge und am Ende ein Triumph, der sich wie ein Befreiungsschlag anfühlte. Andreas Stahl und Sascha Henn vom RKV Denkendorf schreiben Geschichte – mit Nerven aus Drahtseilen und dem unerschütterlichen Willen zum Aufstieg in die 2. Radball-Bundesliga.

Spiel 1: Denkendorf vs. Gärtringen – 1:4 

Der Auftakt geriet zum Schock. Gegen starke Gärtringer erwischten Stahl und Henn einen rabenschwarzen Start. Fehler in der Defensive, zu zögerlich im Abschluss – es war, als würden sie gegen einen unsichtbaren Gegner kämpfen. Das 1:4 war deutlich – und ein Dämpfer. Viele sahen die Aufstiegsträume schon platzen. Doch wer die Denkendorfer kennt, weiß: Sie geben nie auf. 

Spiel 2: Denkendorf vs. Hannover – 2:3

 Im zweiten Match gegen die Hausherren ging es auf Augenhöhe zu. Jeder Treffer war hart erkämpft. Doch in der Schlussminute, beim Stand von 2:2, passierte das Unfassbare: Ein Missverständnis in der Rückwärtsbewegung – und Hannover netzte ein. 2:3. Die zweite Niederlage in Folge. Jetzt wurde es eng. Für Stahl und Henn stand alles auf dem Spiel. Kein Ausrutscher mehr erlaubt. Kein Wenn und Aber. 

Spiel 3: Denkendorf vs. Burgundstadt – 10:0 

Dann kam der Moment der Wende – und was für einer! Gegen Burgundstadt legten die Denkendorfer los wie entfesselt. Was vorher nicht gelingen wollte, klappte nun wie im Lehrbuch: Kombinationsspiel auf höchstem Niveau, eiskalte Abschlüsse und ein Abwehrbollwerk, das unüberwindbar schien. Ein 10:0, das nicht nur für das Torverhältnis Gold wert war – es war ein Statement.

Spiel 4: Denkendorf vs. Erzhausen – 5:2 

Jetzt wurde gerechnet. Die Tabelle war eng, das Nervenkostüm angespannt. Nur ein Sieg konnte den Aufstieg sichern – vorausgesetzt, die Konkurrenz patzte nicht. Gegen Erzhausen begann das Spiel verhalten. Denkendorf zog das Tempo an, Stahl knallte die Kugel unhaltbar zum 2:1 ins Netz. Henn konterte kurze Zeit später zum 3:1. Die Halle tobte – auch wenn sie gegen Denkendorf war. Der RKV spielte sich in einen Rausch. Das 5:2 war die Entscheidung. 

Und dann: Zittern. Rechnen. Hoffen.

 Mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem traumhaften Torverhältnis stand Denkendorf plötzlich auf Rang 3. Reichte das? Ein Blick auf die Tabelle – dann die Erlösung: AUFSTIEG! 

Ein Aufstiegskrimi, wie ihn nur der Sport schreiben kann.

Der RKV wünscht den beiden für die kommende Saison in der 2. Bundesliga viel Spaß und maximale Erfolge!