Bereits am Donnerstag reisten die Athletinnen und Athleten an, um beim Training den Hallenboden zu testen. Am Freitag blieb für die Sportlerinnen und Sportler aus Denkendorf nur die Zuschauerrolle – bevor es am Samstag früh ernst wurde. Für Ruben Geyer (1er Männer) und den 4er Frauen mit Lena Kling, Tamara Richter, Leonie Weber und Julia Wörner hieß es daher: früh schlafen gehen, denn ihre Disziplinen starteten bereits um 9 Uhr.
Ruben Geyer überrascht mit Finaleinzug
Den Auftakt machte Ruben Geyer. Er ging von Platz fünf an den Start und hatte damit nur geringe Chancen auf einen Finalplatz, für den sich lediglich die besten vier qualifizieren. Trotz eines Absteigers vom Rad zeigte er eine ansonsten fehlerfreie und souveräne Kür. Damit hielt er seine Konkurrenten hinter sich, machte einen Platz gut – und stand überraschend im Finale.
4er Frauen auf Platz sechs
Gleich im Anschluss startete der 4er Frauen. Für Lena Kling, Tamara Richter, Leonie Weber und Julia Wörner lief es diesmal nicht optimal: Mehrere Absteiger führten zu Punktabzügen, und die Mannschaft war mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden. Dennoch dürfen die vier stolz sein – Platz sechs bei der Deutschen Meisterschaft ist ein starkes Ergebnis in einem hochkarätigen Starterfeld.
4er offen glänzt mit persönlicher Bestleistung
Am Vormittag war außerdem der 4er offen mit Sylvia Drews, Annika Schmauck, Mike Lauterbach und Pablo Geyer im Einsatz. Das Quartett ging von Platz fünf in den Wettkampf und zeigte in seiner ersten gemeinsamen Saison eine tolle Kür – ohne Stürze und mit persönlicher Bestleistung. Der verdiente Lohn: Platz 4.
Finalveranstaltung am Abend als Highlight: Ruben begeistert das Publikum
Der Höhepunkt des Wochenendes folgte am Abend mit dem Finale der 1er Männer. Ruben Geyer stand als einer der besten vier Fahrer auf der Fläche – diesmal unter den Augen des gesamten Publikums, denn im Finale wird nur noch auf einer Fläche gefahren. Geyer zeigte Nervenstärke, steigerte sich im Vergleich zum Vormittag und verpasste seine persönliche Bestleistung nur um wenige Zehntel. Zwar reichte es am Ende nicht ganz zu einer Medaille, doch der Denkendorfer verließ die Fläche mehr als zufrieden – begleitet von tosendem Applaus der Fans.
Die Deutsche Meisterschaft in Lübbecke bot alles, was den Kunstradsport ausmacht: Präzision, Eleganz, Spannung und Teamgeist. Dank der hervorragenden Organisation, der perfekten Infrastruktur und der enthusiastischen Zuschauer bleibt dieses Wochenende sicher allen Beteiligten in bester Erinnerung.





