RKV Denkendorf

Rückblick auf vergangene Ausfahrten

Jahresausfahrt 2017

Rennradgruppe des RKV Denkendorf auf Mallorca 

Die Jahresausfahrt der Rennradgruppe des RKV führte uns diesmal nach Mallorca. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen bei der letztjährigen Jahresausfahrt sollte diesmal eine Ausfahrt bei stabilem Wetter und angenehmem Hotel-Komfort genossen werden. Diese Hoffnungen erfüllten sich zu 100 %. Jeden Tag Sonnenschein bei idealen Radfahrtemperaturen leicht über 20 Grad und eine grandiose Tourenplanung durch Dieter machten die Woche zu einem wirklich tollen Erlebnis.

Es nahmen diesmal teil Joachim, Achim, Axel, Martin R, Martin W., Schorsch, Jürgen, Volker, Klaus, Dieter und Ralf. Einige Teilnehmer reisten schon einige Tage früher an, richtig los ging es dann mit allen Teilnehmern vom 08.04. bis zum 15.04.2017.

Die Ausfahrt verlief ohne Stürze und Verletzungen. Lediglich Magen-Darmprobleme zwangen den ein oder anderen Teilnehmer zu unfreiwilligen Pausen. Man merke sich: Auch in 4 Sterne Hotels auf Mallorca nicht die Trinkflasche auf dem Zimmer befüllen.

Stationiert waren wir in Can Picafort im Hotel Gran Vista. In der direkt dem Hotel angeschlossenen Station des Radveranstalter Hürzeler hatten wir Leihräder für die Woche gebucht.

Es wurden folgende Tagesetappen gefahren:

Samstag – 08.04.2017
Nachdem die letzten 5 Teilnehmer zu nachtschlafener Zeit den Flieger nach Mallorca bestiegen hatten war die Truppe am frühen Vormittag komplett. Nach Übernahme der Leihräder konnte eine leichte Einrolltour in Angriff genommen werden.

Über das Maffaital ging es nach Cala San Vicenc, wo am Strand die Urlaubsstimmung spürbar wurde. Nach insgesamt 70 km und 340 Höhenmetern war jeder mit seinem Leihrad vertraut und das Opening machte schon Appetit auf mehr.

Sonntag – 09.04.2017
Bei der heutigen Tour wurde der erste längere Anstieg von Maria nach Orient in Angriff genommen. Nach dem Anstieg wartete dort ein herrliches Hochtal mit fantastischen Panoramen auf uns.  Bei herrlichem Rennrad-Wetter kamen alle Teilnehmer nach 111 km und 1.050 Höhenmetern sturz- und pannenfrei wieder in Can Picafort an.

Montag – 10.04.2017
Die heutige Etappe führte uns über Arta wunderschöne Serpentinen hinauf zum Eremit de Betlem und anschließend am Meer entlang nach Cala Millor. Zurück ging es über das "Gemüsetal" wieder auf die Höhe und über das "Waschbrett" mit diversen Zwischensprints zurück nach Can Picafort.

Unser Hotel wurde nach 113 km und 1.360 Höhenmetern mit einem knappen 23er Schnitt sturzfrei und einem Platten erreicht.

Dienstag – 11.04.2017
Heute stand das erste von 2 Highlights der Jahresausfahrt auf dem Programm!

Die Tour führte über den Col de Soller (ca. 350 hm) nach Port Soller wo wir mit dem Schiff nach Sa Calobra übersetzten. Dort wartete eine der bekanntesten Serpentinenstrassen von Mallorca auf uns. Über eine Länge von 9 km musste ein Höhenunterschied von 700 Metern auf den Col de Reis überwunden werden. Belohnt wurden die Anstrengungen mit wunderschönen Ausblicken auf die Küste und die Serpentinenstrasse.

Nach kurzer Verschnaufpause ging es in rasanter Abfahrt über das Kloster Luc wieder zurück nach Can Picafort.
In Summe wurden 135 km und 1.670 Höhenmeter zurückgelegt.

Mittwoch – 12.04.2017
Nach den gestrigen Höhenmetern war heute ein Ruhetag angesagt. In moderatem Tempo führte die Strecke zum Kloster San Salvador. Über Petra (dem Kaffee- und Kuchen – Mekka der Radrennfahrer auf Mallorca) ging es zurück in Hotel.

Nach 106 km, 1.050 Höhenmetern und einem 23er Schnitt kamen wir sturz- und pannenfrei wieder in unserem Hotel an.


Donnerstag – 13.04.2017

Nach dem gestrigen Ruhetag stand heute mit dem Küstenklassiker die Königsetappe der Ausfahrt auf dem Programm. Um 09:00 Uhr ging es mit dem Bus nach Port Andraxt. Nach dem ausladen der Räder konnten wir gegen 10:45 Uhr mit der Fahrt beginnen. Gleich zu Beginn erhielt die Gruppe Zuwachs durch Susan aus Los Angeles. Sie fuhr mit uns fast die komplette Strecke. Es ergab sich so die angenehme Möglichkeit, die derzeit etwas ramponierten deutsch – amerikanischen Beziehungen auf persönlicher Ebene deutlich zu verbessern.

Zwischen Port Andraxt und Soller bietet die Strecke immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die Steilküste im Westen Mallorcas. Ein auf diesem Abschnitt unvergessliches Erlebnis.

Ab Soller wartete dann noch der Aufstieg auf den höchstgelegenen Pass Mallorcas. Von Seehöhe aus ging es aufwärts bis auf insgesamt 880 Meter. Leider ist die dortige Passhöhe dann etwas unscheinbar. Aber wichtiger war in dem Moment, dass der Anstieg geschafft war und nur noch wenige Höhenmeter auf der Tour anstanden.

Über das Kloster Luc ging es zuletzt noch hinauf zum Col de Femenia auf 515 Meter. Von dort ging es dann auf einer der schönsten Abfahrten Mallorcas wieder auf Seehöhe hinab nach Pollenca und schließlich an der Küste entlang zum Hotel.

Insgesamt wurden 143 km und 2.500 Höhenmeter bewältigt.

Freitag - 14.04.2017
Der Freitag war der letzte Tag, an dem alle Teilnehmer nochmals zusammen führen. 5 Personen hatten für den Abend schon den Rückflug gebucht, Wir fuhren auf diversen Camis (Wirtschaftswege) durch die Landschaft und konzentrierten uns eher auf den Besuch einschlägig bekannter Pausenlokale!

In Sineu wurde noch ein Abstecher zur dortigen Radrennbahn integriert. Kurz fühlen wie ein 6-Tage-Rennradfahrer, dann  ging es aber auch schon weiter.

Insgesamt wurden 75 km und 400 Höhenmeter zurückgelegt.

Samstag - 15.04.2017
Von der ursprünglichen Truppe waren jetzt nur noch Axel, Volker, Achim, Klaus, Martin R. und Joachim dabei. Die Truppe fuhr noch eine entspannte Runde Richtung Cap Formentor. Es wurde aber nicht bis zum Cap selbst, sondern nur noch bis zum Piratenturm gefahren. Insgesamt standen entspannte 57 Kilometer und 450 Höhenmeter am letzten Tag auf dem Tacho.

Alle Teilnehmer waren von der Woche begeistert und freuen sich schon auf die nächste Jahresausfahrt in 2018. Ein Dank an alle Teilnehmer und Organisatoren der Ausfahrt.

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Jahresausfahrt 2016

Deutschlandtour - Dortmund - Denkendorf 

Die Jahresausfahrt der Rennradgruppe des RKV führte diesmal als Etappenfahrt von Dortmund nach Denkendorf. Gestartet wurde am 30.07.2016 mit der Bahnanreise nach Dortmund. Über Etappen durch das Sauerland, Bergisches Land, die Eifel, das Moseltal, Hunsrück, Pfälzerwald und den Nordschwarzwald kehrte die Gruppe am 05.08.2016 wohlbehalten nach Denkendorf zurück. Die Teilnehmer Axel, Schorsch, Joachim, Achim, Thomas, Günther, Martin R., Martin W., Volker, Rudi, Helmut und Klaus konnten auf eine abwechslungs- und ereignisreiche Tour zurückblicken. 

Samstag – 30.07.2016
Rudi und Günther fahren mit dem Begleitfahrzeug um 06:00 Uhr in Richtung Dortmund. Unterwegs nehmen sie in Siegen noch Thomas auf, der eigentlich nach seinem Umzug die Gruppe verlassen hatte, jetzt aber die Gelegenheit nutzt, die Ausfahrt vor seiner „Haustür“ mitzufahren.

Die restlichen 9 Teilnehmer fahren mit der Bahn nach Dortmund. Um 12:30 Uhr treffen sich alle am Dortmunder Hauptbahnhof. Die Fahrräder werden entladen und es geht anschließend bei trockenem Wetter und angenehmen 20 Grad zum ersten Etappenziel nach Meschede. Die Streckenlänge beträgt 80 km und 770 Höhenmeter. Die Ankunft in Meschede erfolgt gegen 18:00 Uhr

Sonntag – 31.07.2016

Die heutige Tour führt durch das Sauerland von Meschede über den Hennesee, die Biggetalsperre und Wipperfürth ins Bergische Land nach Kürten-Olpe. Das Wetter ist zu Beginn frisch und trocken, später wird die Gruppe von mehreren, teils kräftigen Regenschauern erwischt und kommt nach 138 km und 1.730 Höhenmetern gegen 18:30 Uhr in Kürten an. Nach zuvor 15 Kilometer langen Regenfahrt scheint dort zum abschluss aber wieder die Sonne.

Montag – 01.08.2016

Wir fahren durch das Bergische Land in Richtung Eifel. Bei Königswinter erreichen wir den Rhein und fahren dort noch ca. 10 Kilometer am Rhein entlang bis nach Remagen. Von dort geht es weiter in das wunderschöne Ahrtal und weiter über Bad Münstereifel in den Zielort Bergheim. Dort erwartet uns auf über 500 m Höhe im Landhotel Josefshof ein faszinierendes Rundumpanorama mit Blick ins Siebengebirge und bis nach Köln. Die Streckenlänge beträgt 139 km und 1.850 Höhenmeter. Das Wetter ist an diesem Tag durchgehend trocken und überwiegend sonnig. Insgesamt ein perfekter Radtag.

Dienstag – 02.08.2016

Das Wetter hat sich über Nacht sehr verschlechtert. Bei Temperaturen von 12 Grad und Dauerregen entscheiden sich lediglich Thomas, Günther und Joachim für den Start mit dem Rad auf die geplante Tour ins Moseltal. Die anderen Teilnehmer fahren mit dem Begleitfahrzeug und Sammeltaxi in Richtung Moseltal und hoffen (vergeblich) auf Wetterbesserung auf der Fahrt nach Süden. 

Thomas, Günther und Joachim fahren die weite Teile der Strecke mit einer Länge von 144 km und 1.630 Höhenmetern im Dauerregen und kommen schließlich gegen 16:45 Uhr in Rachtig-Zeltingen an der Mosel an.

Respekt den 3 Fahrern für diese außergewöhnliche Motivation und Ausdauerleistung.

Mittwoch – 03.08.2016

Heute geht es vom Moseltal über den Hunsrück bis nach Otterberg (nahe Kaiserslautern). Die ursprünglich schlechten Wetterprognosen bewahrheiten sich glücklicherweise nicht. Außer zwei kurzen Regenschauern bleibt das Wetter trocken, ab Mittag ist es überwiegend sogar sonnig und sehr angenehm zu fahren. Nach 130 km und 2.160 Höhenmetern erreichen wir gegen 18:15:Uhr unseren Zielort Otterberg.

Donnerstag – 04.08.2016

Die Tour führt durch den Pfälzer Wald bis auf den Gipfel des Kalmit. Dort erwartet uns am Aussichtsturm eine fantastische Aussicht in die Ebene des Rheintals. Es geht weiter durchs Rheintal zurück in den Pfälzer Wald Richtung Wissembourg in Frankreich.

Bald nach der Mittagspause werden wir im Pfälzer Wald mit kräftigem Regen konfrontiert. Wir beschließen, die Tour abzukürzen und wollen eigentlich direkt ins Etappenziel nach Durmersheim in der Nähe von Karlsruhe fahren. 

Die Technik unserer Navigationsgeräte spielt uns aber einen Streich und anstatt einer Verkürzung der Tour fahren wir viel zu weit nach Süden. Schließlich kommen wir nach 5-stündiger Regenfahrt nach insgesamt 167 km (geplant waren 151 km) und 1.890 Höhenmetern um 20:00 Uhr reichlich durchnässt in Durmersheim an.

Freitag – 04.08.2016

Die letzte Etappe zurück nach Denkendorf steht auf dem Programm. Nach ständigem Auf und Ab im Nordschwarzwald erreichen wir über Bad Liebenzell und Weil der Stadt den Fernsehturm in Degerloch. Von dort rollen wir dann gemütlich über die Filderebene bis nach Denkendorf. Ein kurzer Regenschauer am Ende der Fahrt wird professionell im Eiscafé in Sillenbuch überbrückt. 

Nach 115 Kilometern und 1.795 Höhenmetern erreichen wir gegen 17:15 Uhr unser Endziel Denkendorf.

Bei Schorsch im Festhallen-Restaurant Flair nehmen wir noch das ein oder andere Abschlussbier und lassen die Jahresausfahrt gemütlich ausklingen.

Danke an alle für die Teilnahme an der Ausfahrt, für das Fahren des Begleitfahrzeugs und alle anderen hilfreichen Dienste rund um die Tour.


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Jahresausfahrt 2015 Südtirol

Sommer, Sonne , Südtirol

Unter diesem Motto stand in diesem Jahr die traditionelle Jahresausfahrt der Rennradgruppe des RKV. 

So verbrachten die zwölf Teilnehmer dieser Ausfahrt bei hohen Temperaturen von teilweise über 35° C vom 1. bis 8. August eine anstrengende Rennradwoche in Südtirol. Untergebracht war die Gruppe in einem Bike-Hotel in Tramin, ca.20 Kilometer südlich von Bozen im Etschtal gelegen.

Nach einer kurzen Einrollphase entlang der Etsch führten dann die täglichen Touren in die angrenzenden Ausläufer der Dolomiten.

So ging die erste Tour am Sonntag in Richtung Süden in den Ferienort Andalo und anschließend noch zu dem idyllisch gelegenen Molveno -See. Die Touren der folgenden Tage waren eine Fahrt über den Mendelpass, die Auffahrt durch das Fleimstal mit einer langen und steilen Abfahrt bis nach Auer sowie eine Tour auf den Ritten. Der Sella  Stock sowie die Seiser  Alm wurden ebenfalls bei äußerst heißen Temperaturen umrundet. Nach ca. 650 gefahrenen Kilometern mit ca. 8000 Höhenmetern ging für alle Teilnehmer eine anstrengende und heiße Rennradwoche zu Ende.

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Jahresausfahrt Toskana 2014

Rennradgruppe auf Kulturtour in der Toskana

In der Woche vom 14. bis 21. Juni war die Rennradgruppe im Rahmen ihrer Jahresausfahrt in der Toskana unterwegs.

Untergebracht waren die 13 Teilnehmer auf einem Agriturismo - Bauernhof, ca. 15 Kilometer nördlich der alten Etruskerstadt Volterra. Jede der 6 Touren führte die Gruppe bei Tagesetappen von bis zu 140 Kilometern in der umliegenden Kulturlandschaft in so bekannte Kunststädte wie Siena, San Gimignano, Pisa oder zur Ruine der ehemaligen Zisterzienserabtei in San Galgano. Auch Volterra, auf einem 545 Meter hoch gelegenen Hügel, wurde dreimal und jeweils von unterschiedlichen Ausgangspunkten angefahren. Eine Tour durch kilometerlange Zypressenalleen in die Küstenstadt Cecina an der etruskischen Riviera war ebenso reizvoll.

Nach ca. 700 zurückgelegten Kilometern werden von allen Teilnehmern sicherlich landschaftliche und kulturelle Eindrücke noch lange in Erinnerung bleiben.

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Jahresausfahrt Vercors 2013

Rennradgruppe als Schluchtenflitzer im Vercors

Der Vercors, ein Gebirgsstock im Westen der französischen Alpen, war in dieser Saison Ziel der Rennradgruppe für die traditionelle Jahresausfahrt. Vom 15. – 22. Juni 2013 waren die 12 Teilnehmer in zwei Ferienwohnungen in dem Ort St. Julien en Vercors, ca. 30 Kilometer auf einem Hochplateau südwestlich von Grenoble gelegen, untergebracht.

Schon die Tour am ersten Tag bestach durch tiefe Täler, enge Schluchten und eindrucksvolle Passstraßen. Der Höhepunkt an diesem Tag war die 20 Kilometer lange Auffahrt zum Col de Rousset. Jede Tour führte dann im Laufe der Woche zwangsläufig durch weitere Schluchten wie die Gorges de la Bourne mit dem Städtchen Pont – en – Royans, dessen schiefe Häuser sich an die steilen Felswände klammern.

Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt durch die Combe Laval. Hier wurde die Trasse in die Felswände gesprengt, was senkrechte Tiefblicke von bis zu 500 Metern zur Folge hat. Doch die romantischste aller Schluchten, die Gorge du Nan wurde dann am letzten Tag durchquert. Nur eine schmale Straße führt auf engem Sims in dieses Idyll. Doch zuvor musste noch am Canyon des Ecouges ein 500 Meter langer unbeleuchteter Tunnel von nur 2,60 Metern Höhe durchfahren werden. Nach einer längeren Abfahrt wurden jedoch die ganzen Strapazen mit grandiosen Aussichten auf die Gorges de la Bourne belohnt. Schließlich war nach sechs anstrengenden Tagen fast das gesamte Gebirge des Vercors mit seinen zahlreichen Schluchten, Pässen und Hochebenen abgefahren und wird bei allen Teilnehmern als Rennrad – Paradies in Erinnerung bleiben.

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